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Profil

Porträt von Wido Löffler

Ich bin Systems Engineer und Projektmanager mit 17+ Jahren Automotive-Erfahrung. Mein Schwerpunkt liegt dort, wo technische Komplexität, Projektlieferung und Organisationsfähigkeit zusammenkommen: Anforderungen, Architektur, Toolchains und Nachweise so strukturieren, dass Teams bessere Entscheidungen treffen und Entwicklungsarbeit belastbar bleibt.

Bei EDAG verbinde ich Projektdelivery mit Capability Building: SE-Kompetenzen bündeln, Methoden in Standards übersetzen, ein Produktentwicklungs-Framework etablieren und Schulungen skalieren, damit Systems Engineering nicht als Einzeldisziplin, sondern als organisationsweite Fähigkeit wirkt.

Schwerpunkte und Projektstationen

Was mich auszeichnet

  • SE als Organisationsfähigkeit: Rollen/Artefakte/Entscheidungslogik so definieren, dass SE im Alltag skaliert (nicht nur bei Spezialisten).
  • Methoden in Wirkung übersetzen: Workshops → Standards/Framework → Trainings → Anwendung in Projekten.
  • Brücke zwischen Technik, Organisation und Management: technische Tiefe mit Stakeholder-Management bis Steering verbinden.
  • Lieferfähigkeit sichern: Traceability von „Intent → Umsetzung → Evidence“, Risiko-/Reifegradsteuerung, klare Schnittstellen.

Kernkompetenzen

Capability Building: Systems Engineering als Organisationsfähigkeit

  • Fachlicher Lead / Koordination eines standortübergreifenden SE-Kompetenznetzwerks über folgende Kernkompetenzen: Requirements Engineering · Architecture & Networks · Cross Functions (z. B. Diagnose, Remote Update/OTA) · Function Development · Component Development
  • Methoden- & Framework-Entwicklung: Workshops → Prozess-/Artefakt-Bausteine → Produktentstehungs-Framework
  • Kontinuierliche Verbesserung: Framework-Bausteine in praktischen Anwendungen getestet, evaluiert und iterativ verbessert

Enablement

  • Trainingsportfolio aufgebaut und skaliert (insgesamt >500 Mitarbeitende über Portfolio und eigene Formate geschult)
  • Eigene Schulung entwickelt: „Gesamtfahrzeugentwicklung für Component Owner & Function Owner“ (~140 Folien)
  • Lessons Learned systematisiert und in Standards/Guidelines überführt
  • Mitarbeit in Arbeitsgruppe Kompetenzmanagement (Kompetenzen identifizieren, beschreiben, gezielt entwickeln)

Projekt- & Stakeholder-Management

  • Agil/hybrid, von Feature-Teams bis Steering; Entscheidungs- und Risikomanagement, Reifegrad-/Abhängigkeitssteuerung
  • „Übersetzer“ zwischen Technik, Organisation und Management
  • Internationale Standort-Koordination (USA/China – San Francisco & Peking), inkl. synchroner Abstimmung von Reifegrad, Findings und Maßnahmen
  • Large-Group Planning / Execution: Abnahmefahrten als „Mini-Programm“ geplant (Route, Varianten, Logistik) und mit bis zu 60 Teilnehmenden über 5 Tage durchgeführt
  • Schnittstellenmanagement zwischen Entwicklung, QS und Gesamtfahrzeugentwicklung – mit klarem Plan, klaren Rollen und belastbarer Dokumentation

Tooling / IT-Landscapes

  • ALM / PLM / CI/CD: Einführung, Integration, Customizing (Ziel: schnellere, verlässlichere Entwicklung & Nachweisführung)

Component Development (Mandat)

  • Kompetenzverantwortung (Capability Owner): Weiterentwicklung der Kompetenz „Component Development“ (Trainings, Lessons Learned, Vorgehensweisen/Standards)
  • Projektmandat (Delivery): Integration & Change-Steuerung, damit Komponenten im Gesamtfahrzeugkontext Anforderungen nachweisbar erfüllen

Projektstationen (Auszug)

EDAG – Systems Engineering Professionalization (Capability Building)

Rolle: Koordination interdisziplinäres SE-Kompetenzteam
Scope: ca. 5 Kernpersonen (Kompetenzen: Architektur, Netzwerke, Requirements, Cross Functions wie Diagnose/Remote Update, Funktionsentwicklung, MBSE/MPSE)

  • Know-how aus Gesamtfahrzeugentwicklung konserviert, weiterentwickelt und in die Organisation getragen
  • Methoden-Workshops moderiert/strukturiert; daraus ein Framework für Produktentwicklung abgeleitet
  • Schulungsportfolio aufgebaut und skaliert; eigene Schulung entwickelt („Gesamtfahrzeugentwicklung für Component/Function Owner“, ~140 Folien)
  • Insgesamt >500 Mitarbeitende geschult (Portfolio inkl. eigener Schulung)

EDAG – Systems Engineer & Projektmanager (Organisation + Projekte)

Rolle: Systems Engineer & Projektmanager
Fokus: Produktprozesse, Projektorganisation, Arbeitsmethodik (E/E & Gesamtfahrzeug) + Kunden-/Projektumfänge

  • SE-Methoden & Traceability praxistauglich machen (inkl. Toolchain-Anbindung)
  • Stakeholder-Alignment vom Team bis Steering
  • Component Development Mandat: Integration & Change-Steuerung zur Anforderungserfüllung

Kunde (Automotive) – Agile Systems Engineering / SE-Framework & ASPICE-Unterstützung

Rolle: Consultant Agile Systems Engineering (Bremssystem-Umfeld)
Zeitraum: 10/2022 – 12/2024

  • Konzern-SE-Framework angewendet/an Projektkontext angepasst
  • Funktionsentwicklung operationalisiert
  • Unterstützung in Richtung Automotive SPICE Level 2 (prozessorientierte Nachweisführung)

Konzeptprojekt – Truck-Trailer Kupplungssystem (ASIL-D)

Rolle: Konzeptentwickler / Entscheidungs­vorbereitung
Zeitraum: 04/2025 – 07/2025

  • Product Shaping, Requirements-Analyse, zukunftssichere Architektur
  • Tooling-/Kompetenzanalyse (A-SPICE / Safety) + Projektplanung (WBS)

Audi e-tron GT – E/E Konzept & Serienüberführung (Gesamtfahrzeug-Kontext)

Rolle: Projektleitung E/E-Konzept (und anschließende Serienentwicklung im Übergang)

Team / Setup

  • Kernteam ca. 5 Mitarbeitende, eigenes Team Infotainment/Connect ca. 10 Mitarbeitende
  • Zusammenarbeit mit insgesamt 4 Teams
  • Komponentenverantwortung für ca. 10 Einzelkomponenten

Beitrag

  • E/E-Konzept inkl. Plattformanalyse (Reuse vs. Neuentwicklung) und Hardware-/Fahrzeugarchitektur
  • Übergang Konzept → Serie strukturiert (Entscheidungen, Schnittstellen, Umsetzungslogik)
  • SOP planstabil erreicht (ohne Terminverschiebung im Projektverlauf)

Connected Car – Online-Dienste & Apps

Rolle: Projektleiter
Zeitraum: 08/2015 – 08/2017

  • Online-Dienste im Fahrzeug und mobile Apps, Funktionsentwicklung, Testing und stufenweises Rollout
  • Koordination zwischen Entwicklung, Absicherung und Stakeholdern

Infotainment – Testmanagement / Systemanalyse (frühe Jahre)

Rolle: Testmanager
Zeitraum: 2007 – 2015 (kompakt zusammengefasst)

Kontext
Qualität und Reifegrad von Premium Infotainment-Systemen absichern. Über mehrere Varianten, Releases und internationale Schnittstellen hinweg.

  • Internationale Abstimmung und Koordination mit Standorten in San Francisco und Peking (inkl. Dienstreisen), um Themen/Findings, Reifegrad und nächste Schritte synchron zu halten
  • Erprobungsfahrten selbst durchgeführt (Fahrleistung über die Zeit >150.000 km), inklusive strukturierter Dokumentation von Findings und Rückführung in Entwicklung/Absicherung
  • Abnahmefahrten (Sign-off Drives) geplant und orchestriert: Route, Fahrzeugvarianten, Logistik/Hotels, Tagesabläufe
  • Moderation der Zusammenarbeit zwischen entwickelnden Fachabteilungen, Qualitätssicherung und Gesamtfahrzeugentwicklung (OEM)
  • Spitzenumfang: bis zu 60 Teilnehmende, 5 Tage, quer durch Europa (eine Abnahmefahrt)

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